Was taugt Kinderschutz Software

Kaum sind die Kinder im Schulalter angekommen wird der Wunsch nach einem PC mit Internet immer größer.

Die Kinder möchten mit Ihren Freunden Chatten, sich Videos auf Youtube anschauen, verschicken E-Mails schon schneller als die Eltern, suchen Infos für die Hausaufgaben usw.

Da kommt bei den meisten Eltern natürlich die Frage nach einer Kinderschutz Software auf. Solch eine Software gibt es im Internet zu genüge. Von gratis bis kostenpflichtig ist hier alles vertreten.

Bleibt nur die eine Frage …

Was taugt die Kinderschutzsoftware überhaupt und ist mein Kind damit sicher im Internet unterwegs ?

Diese fragen sind, wenn man Sie direkt beantworten muss mit einem klaren Nein zu beantworten. Einen vollen Schutz gibt es nicht, jede Software hat Ihre Grenzen.

Die meisten Programme arbeiten mit einer sogenannten blacklist (schwarze Liste). Auf solch einer Liste werden Begriffe oder Webadressen gepflegt die nicht jugendfrei sind oder nicht für Kinder gedacht sind. Wird beim Surfen eine Seite aufgerufen die Wörter dieser Liste enthält oder gar die Adresse wird diese Seite blockiert. Die Software verhindert also das öffnen nicht Jugendfreier Internet Seiten.

Eine andere Möglichkeit bietet eine sogenannte whitelist (weiße Liste). Dort werden alle Internet Seiten eingetragen die geöffnet werden dürfen. Trägt man hier z.b. http://www.freizeit-kinder-tipps.de ein, so kann später das Kind nur diese Seite öffnen.

Darüber hinaus bieten solche Programme auch weitere Funktionen wie z.b. Zeitlimits. Hiermit können Mama oder Papa eine Zeit festlegen die das Kind in der Woche oder an einem Tag am PC verbringen darf. Bei einigen Programmen lassen sich die Zeitlimits für PC Nutzung und Internet Nutzung separat regeln.

Wann greift eine Kinderschutz Software nicht ?

Ihr Kind möchte in einem Sozialen Netzwerk mit Freunden chatten und Nachrichten austauschen usw. Also geben Sie die Seite per whitelist frei. Nur ob Ihr Kind nun mit seinem Schulfreund “Max” chattet oder mit “Alex 38” kann die Software nicht feststellen. Wie auch….

Selbst wenn eine Software das leisten kann wer sagt das hinter “Paul 12” auch ein zwölfjähriger Junge steckt ?

Die Kinderschutz Programme werden zwar weiterentwickelt und immer besser aber einen vollen Schutz bieten Sie nicht. Daher ist es ratsam die Kinder beim surfen im Internet zu begleiten wie auch beim ersten Fahrrad fahren. Gerade Kinder im Grundschulalter sollten noch nicht alleine im Internet surfen.

Ihr Kind beim daddeln im Internet zu begleiten muss nicht gleich bedeuten das Sie die ganze Zeit neben dran sitzen müssen. Aber wenn Sie sich zu der Zeit im gleichen Raum aufhalten haben Sie stets einen Blick auf den Monitor und Ihr Kind kann Sie auch bei fragen wie “darf ich hier drauf klicken” direkt erreichen.

Weiter sollten Sie sich die Seiten, auf denen Ihr Kind unterwegs ist, selbst anschauen um Gefahren besser einschätzen zu können.

 

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