Der Ablauf des weiblichen Zyklus

Ablauf des weiblichen Zyklus

ZyklusBei einem neugeborenen Mädchen befinden sich ungefähr 200.000 Eizellen in seinen Ovarien (Eierstöcken). Im Alter von 10 – 14 Jahren wo die Menstruation einsetzt, reifen in etwa jeden Monat 15 bis 20 Eier in den Eierstöcken. Von den farnartigen Enden des Eileiters, wird das größte Ei welches sich von den Eierstöcken gelöst hat, aufgefangen. Durch sanfte Bewegung werden diese dann in die Gebärmutter weitergeleitet. Wird die Eizelle auf den Weg dorthin von einem Spermium befruchtet, entwickelt sich dieses, auf einem sogenannten Ei-Bett in der Gebärmutter zu Leben (das Baby). Sollte in dieser Zeit keine Befruchtung stattfinden, wird das unbefruchtete Ei mit der Menstruation ausgeschwemmt.

Ein normalter durchschnittlicher Zyklus dauert etwa 28 Tage, ausgegangen vom ersten Tag der Periode bis hin zum Tag vor der nächsten Periode. Bei einigen Frauen kommt es vor das diese einen kürzeren Zyklus haben, bis zu 21 Tage, und bei anderen wiederrum gibt es längere Zyklen, bis zu 35 Tage. Als nicht normale weibliche Zyklen gelten die, die länger oder kürzer als die oben genannten sind. Man sollte in diesem Fall unbedingt mit seinem Frauenarzt darüber sprechen, unter anderem auch bei Blutungen nach dem Sex oder Zwischenblutungen sollte man dies mit dem Arzt abklären.

Das Gonadoliberin, welches im Hypothalamus im Gehirn produziert wird, wird über das Blut zu den Hirnanhangdrüsen geleitet und löst dort eine Kettenreaktion aus. Die Produktion des follikelstimulierenden Hormons (FSH), welches in den Hirnanhangsdrüsen produziert wird, wird angeregt. Über die Blutbahn gelangt nun das FSH in die Eierstöcke und regt dort wiederrum die Produktion von Eiern an. Ungefähr 15 – 20 Eier enthaltende Eibläschen oder auch Follikel genannt, reifen bereits in den Ovarien. Ein Follikel wächst schneller als alle anderen – warum? Das weiß keiner so genau. Die Eierstöcke werden durch das FSH auch dazu angeregt Östrogen freizusetzen. Das Östrogen fördert die Reifung der Eier und die Verdickung der Gebärmutterschleimhaut, wenn es zur Befruchtung kommen sollte ist somit schon alles bereit.

Weiblicher ZyklusKurzfristig sinkt der FSH, wenn das Östrogen steigt, danach steigt der FSH aber wieder an. Eine große Menge an luteinisierenden Hormonen (LH) wird gleichzeitig in der Hirnanhangdrüse ausgeschüttet, dass am weitesten entwickelte Follikel platzt dadurch auf und setzt die Eizelle die Befruchtet werden kann frei, was dann als Eisprung bezeichnet wird.

Der Eileiter fängt die Eizelle sofort auf die Körpertemperatur steigt in diesem Moment um ein Grad Celsius. Der Zervix (Gebärmutterhals) produziert normalerweise einen zähen, dicken Schleim der das Sperma nicht durchlässt. Durch das Östrogen wird aber eine Änderung der Konsistenz bewirkt die den Schleim dünn, klar und durchlässig macht. Die Spermien können nun durch den Gebärmutterhals weiter über die Eileiter, zur Befruchtung der Eizelle, schwimmen, das Follikel fällt in sich zusammen und wird Gelb und wird deshalb auch Gelbköper genannt, somit beginnt auch die Produktion des Hormons Progesteron. Das Progesteron verändert nun wieder den Schleim im Gebärmutterhals damit kein weiteres Sperma mehr eindringen kann es verändert auch die Gebärmutterwand so, dass diese dick und Schwammig wird also bereit um das befruchtete Ei einzunisten. Durch den erhöhten Progesteron-Spiegel fangen brüste oft an zu spannen oder zu kribbeln. Die Produktion von FSH durch die Hirnanhangdrüse wird eingestellt, damit keine weiteren Eizellen in den Ovarien reifen. Die Dauer der Reise von Ovarien bis hin zum Uterus dauert ungefähr sechs Tage. Das Progesteron bleibt in der Zeit sehr hoch und die ersten Anzeichen der Schwangerschaft sind zu spüren.

Sollte das Ei nicht befruchtet sein, sinkt der Östrogen Spiegel und der Progesteron Spiegel und der Körper fängt an Prostagladine zu produzieren. Die Blutzufuhr zur Gebärmutter wird durch diese Hormone verändert und löst dort dann Kontraktionen aus, das bedeutet dann ihre Periode setzt ein und schwemmt mit dem überflüssigen Gewebe die unbefruchtete Eizelle aus.

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